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Kulturverein NeckargemĂŒnd e.V.

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Nach unserer Sommerpause geht es bei uns im Alten E-Werk NeckargemĂŒnd weiter mit :

Samstag, den 02. Oktober 2018, 20.00 Uhr:

 KEEP SHAKIN’: Let’s rock’n Roll

Die Band Keep ShakinÂŽ bietet ein buntes Musikprogramm mit Songs aus fĂŒnf Jahrzehnten, von Elvis Presley bis Chris Rea, von den Rolling Stones bis Status Quo, von Jimi Hendrix bis Stevie Ray Vaughn etc. Blues und Rock stehen im Vordergrund bei den Auftritten der fĂŒnf Musiker. Erhard Fein (Gitarre, Blues Harp und Gesang) und Benedikt Völker (Sologitarre und Gesang) haben die Band 2010 gegrĂŒndet und besetzt mit dem Bassisten Achim Sander, dem Keyboarder Robert Sander und dem Drummer mit Gesang Werner Krebs. Die fĂŒnf Musiker traten schon mehrfach im Alten E-Werk in NeckargemĂŒnd auf und sorgten nicht nur fĂŒr gute Stimmung sondern auch dafĂŒr, mal wieder das Tanzbein schwingen zu können. Eine echte Vintage-Band erwartet einmal mehr ein Vintage-Publikum. Unter denen, die ihre Kleidung aus den 60er, 70er oder 80er Jahre am Veranstaltungsabend tragen, wird eine kleine Belohnung verlost.

 

Samstag, den 13. Oktober 2018, 20.00 Uhr:

 Afrikanische Weltmusik mit ADJIRI ODAMETEY: DZEN

Der Singer-Songwriter und Multi-Instrumentalist Adjiri Odametey hat sich in der Weltmusikszene einen hervorragenden Namen gemacht und schuf mit seiner “Afrikanischen Weltmusik” einen eigenen individuellen Stil - immer im Bewusstsein seiner westafrikanischen Wurzeln. Adjiri Odametey wuchs in der ghanaischen Hauptstadt Accra auf, wo schon immer Menschen verschiedener Ethnieen ihre musikalischen Traditionen pflegten. Durch seine Auslandstourneen lernte er als Jugendlicher unterschiedlichste Stilrichtungen kennen, die ihn beeinflussten. Er war Mitglied in Bands wie dem Pan African Orchestra und nahm deren DebĂŒtalbum „Opus 1“ im legendĂ€ren Real World Studio von Peter Gabriel auf. Markenzeichen von Adjiri Odametey ist seine warme, erdige Stimme. Er beherrscht sowohl Melodie- als auch Rhythmus-Instrumente wie die Daumenklaviere Mbira und Kalimba, Kora, Balafon und Gitarre. Als Crossover-KĂŒnstler und Botschafter authentischer afrikanischer Musik reprĂ€sentiert er die neue Weltmusik-Avantgarde.
Die Presse schreibt ĂŒber ihn: “Sein Leben ist ein Paradebeispiel fĂŒr die Möglichkeiten eines kulturellen Zusammenpralls. Das Interesse sowohl an den traditionellen afrikanischen als auch an den modernen westlichen EinflĂŒssen sorgt fĂŒr eine reiche Basis, auf der seine einzigartigen musikalischen Talente beruhen.” Bekannt wurde Adjiri Odametey durch den Titelsong seiner ersten CD â€žMala“ („Ich singe“). Nun prĂ€sentiert er mit â€žDzen“ („Welt“) seine dritte CD.
„Wie sich eine ghanaische Weltmusik anhört, die kreativ und klischeefrei mit dem Erbe umgeht und zudem noch angenehm fĂŒr europĂ€ische Ohren tönt, macht Adjiri Odametey vor.“ (Badische Zeitung)
„Auch wenn es fĂŒr einen Deutschen nicht leicht ist: Diesen Namen sollte man sich merken“ (SĂŒddeutsche Zeitung)

 

Samstag, den 17. November 2018, 20.00 Uhr:

 Junger erfrischender Jazz mit dem SANDER BAAN QUARTETT

Eigensinnig, frech und schnörkellos. Das Sander Baan Quartett spielt ohne sich zu verbiegen: Musik aus dem Herzen, nicht aus dem Kopf. Jedes Lied erzĂ€hlt eine persönliche Geschichte mit einem eigenen besonderen Charakter, der sich auf einem langen Weg voller unerwarteter Wendungen entfaltet. So wie auch wir im Leben nach Schönheit und Frieden streben und uns doch oft mit Chaos und Feindseligkeit konfrontiert sehen, spiegelt sich ebenso in der Band eine große Bandbreite von GefĂŒhlen wieder – lyrische stehen explosiven musikalischen Passagen gegenĂŒber.
In den zwei Jahren seit der Veröffentlichung ihres Debut-Albums „Country Music“ war das Sander Baan Quartet auf Tour in den Niederlanden, in Deutschland, Belgien und RumĂ€nien. Das Erstlingswerk ebnete der Band den Weg in traditionsreiche Berliner Jazz-Clubs wie das B-Flat und Schlot und ermöglichte eine inspirierende Zusammenarbeit mit der niederlĂ€ndischen Star-Saxophonistin Tineke Postamt.
Die Zeit war reif fĂŒr eine Fortsetzung. „Heartscape“ ist ein weiterer Meilenstein fĂŒr das Sander Baan Quartett und bringt die Band noch nĂ€her an den Puls der Zeit.
„Lautstark und aufregend“ schreibt der Mannheimer Morgen und das Jazz Bulletin resĂŒmiert: „Ein junges Jazz-Quartett, das sich mĂŒhelos und genussvoll in den Mainstream Jazz einfĂŒgt.“

Sander Baan (sax) . Sander Thijsen (p) . Jonathan Nagel (b) . Wieland Möller (d)

 

Samstag, den 01. Dezember 2018, 20.00 Uhr:

 Letzter Aufruf ! von und mit Thomas C. Breuer (Abschiedstour Vol. 1)

Der Kabarettist und Schriftsteller Thomas C. Breuer befindet sich im 40. Jahr seiner Laufbahn.
Das ist eine lange Zeit. Was liegt da nĂ€her, als sich dieses Themas anzunehmen – Thomas C. Breuer spielt auf Zeit. Im Dezember 2016 hat er sein 40-jĂ€hriges BerufjubilĂ€um gefeiert, vorher ging er mit seinem neuen Programm auf Tour. Viel Neues ist gekommen – und lĂ€ngst schon wieder verschwunden: wie die Telefonzelle, der Kassettenrekorder oder der Trimm-dich-Pfad. Wie Gorbi, Wojtyla oder Reagan. Die aktuellen Plagegeister – Pegida, Seehofer, Orban, Kaczynski, IS – werden irgendwann verschwunden sein – wie ĂŒbrigens auch die Kabarettisten, also nutzen Sie Ihre Chance! In einem gekonnten Wechselspiel zwischen Zeitlupe, Echtzeit und Zeitraffer reist Breuer von der Vergangenheit in die Zukunft, prĂ€sentiert dabei seine wohltuende, manchmal tröstliche, aber meist unverschĂ€mte Sicht auf die Gegenwart. Breuer, ausgestattet mit 40 Jahren BĂŒhnenerfahrung, die zwangslĂ€ufig eine gewisse Selbstironie mit sich bringen, ist immer fĂŒr eine ĂŒberraschende Wendung gut:
Ein paar Mundgreiflichkeiten und wenn es sich anbietet, auch einen Hit aus frĂŒheren Tagen. Sein Fundus ist riesig. Schnell merkt der Zuschauer, das Wort „Haltung“ ist nicht nur im orthopĂ€dischen Sinn zu gebrauchen.
Der Lauf der Dinge kann also unterhaltsam sein, wenn man wie Breuer einen langem Atem hat. Am Ende des Abends wird man sich wundern, wie schnell die Zeit vergangen ist.

Eines noch – Barry Ryan hatte recht: Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt.

Thomas C. Breuer ist seit 1977 ununterbrochen unterwegs. Der PreistrĂ€ger des Salzburger Stiers 2014 prĂ€sentiert sein neues Programm und ein neues Buch. DarĂŒber hinaus ist er regelmĂ€ĂŸig im Schweizer Radio SRF1 zu hören, manchmal im WDR (Unterhaltung am Wochenende – seit 1980) und sehr gelegentlich im SWR. Mit seinem Auftritt am 16.12.2000 war er der erste Kabarettist, der bei uns im Alten E-Werk zu Gast war. - Grund genug, ihn am Ende seiner BĂŒhnenkarriere ein letztes Mal nach NeckargemĂŒnd einzuladen !!

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Samstag, den 19. Januar 2019, 20.00 Uhr:

 VOICE PASSION - die Stimme des Jahres – hautnah !

”Voice Passion”, das sind Lauren Francis (Sopran) und Franz Garlik (Tenor), die 2015 in der Ostschweiz den Preis fĂŒr die „Stimme des Jahres“ erhielten und sonst nur auf grossen TheaterbĂŒhnen zu sehen sind.
Auf ihren ausgedehnten Tourneen, vornehmlich durch deutschsprachige LĂ€nder, begeistern die beiden ein grosses Publikum. Bei uns gibt es die Möglichkeit, diese KĂŒnstler ganz hautnah zu erleben.
Voice Passion konzentriert sich voll und ganz auf die Stimme. Ob Oper, Operette, Musical oder Crossover, sie prĂ€sentieren die grossen Momente des Musiktheaters stilecht und mit grossem Charme. Die temperament- volle walisische Sopranistin und der deutsche Vollbluttenor ergĂ€nzen sich vorzĂŒglich und spornen sich gegen- seitig zu Höchstleistungen an.
Lauren Francis sang in vielen Theatern Europas, u.a. die Königin der Nacht und ist in Deutschland im Sommer als La Traviata auf den grossen FreilichtbĂŒhnen zu erleben. Ausserdem ist sie als Solistin immer wieder im Fernsehen zu sehen und im Theater als Maria Callas zu erleben.
Franz Garlik sang viele Rollen am Staatstheater am GĂ€rtnerplatz und am Landestheater Innsbruck. Er spielt mehrere Instrumente und tritt in den letzten Jahren immer mehr als Regisseur in Erscheinung. Dieses Jahr ĂŒbernimmt er die Musikalischer Leitung bei den Clingenburg Festspielen.
Auf amĂŒsante Art und Weise fĂŒhren die beiden in die Lieder und Arien ein, erzĂ€hlen von der Theaterwelt und aus dem Leben. Denn musikalisch stehen Drama und Liebe ganz nahe beieinander. Geschichten, die einen berĂŒhren und fesseln. Ein besonderer Abend, etwas ungewöhnliches. Ein konzertantes Highlight, dass Sie bestimmt nicht so schnell vergessen werden.

Samstag, den 16. Februar 2019, 20.00 Uhr:

 DONAUWELLENREITER - Euphoria.

LĂ€ngst haben sich DONAUWELLENREITER, ein Quartett bestehend aus den vier Wahl-Wiener MusikerInnen Maria Craffonara (voc, violin), Thomas Castañeda (piano), Jörg Mikula (drums) und Lukas Lauermann (cello) ĂŒber Österreich hinaus einen Namen gemacht.
Mit „Euphoria“ habe sie inzwischen ihr drittes Album veröffentlicht, in dem DONAUWELLENREITER zu weiteren kĂŒnstlerischen HohenflĂŒgen ansetzen, und ein in seiner Vielfalt und Ernsthaftigkeit verblĂŒffendes und begeisterndes Werk prĂ€sentieren. Die Summe der musikalischen PrĂ€gungen und Erfahrungen der individuell Beteiligten, die Folklore, Pop, Jazz, Klassik, Kammermusik, Weltmusik und mehr umfassen, wobei alle auch komponieren, verschmilzt zu einem packenden, sinnlich und intellektuell stimulierenden Ganzen. So diffizil es sein mag, die zahlreichen Nuancen des einzigartigen Klangs und Stils der DONAUWELLENREITER sprachlich zu fassen, so sprachlos machen mitunter die Schönheit und Klarheit dieser Musik. Nicht zuletzt versteht es dieses Kollektiv meisterlich, seine Musik im Konzert zu prĂ€sentieren, diese dabei frei und doch konzentriert sprechen und fließen zu lassen - und das zum Teil in Ladinisch. DONAUWELLENREITER gelingt es, eine zugleich zugĂ€ngliche und fordernde zeitgemĂ€ĂŸe E-Musik zu entwerfen, die gerade auch ZuhörerInnen fasziniert und begeistert, die ihre Musikwahrnehmung an QualitĂ€t und kĂŒnstlerischer Substanz ausrichten, und auf zu zwanghafte Genre - Konventionen verzichten. So finden DONAUWELLENREITER ihr aufmerksames Publikum in Belgrad, Kanada, Luzern oder Portugal ebenso wie im heimatlichen Wien, wobei eine gewachsene weltstĂ€dtische Offenheit dieser Stadt zweifelsohne ein Grundelement und eine Voraussetzung ihrer Kunst sind - und demnĂ€chst sicher auch in NeckargemĂŒnd.

Samstag, den 16. MĂ€rz 2019, 20.00 Uhr:

ZYDECO ANNIE & the Swamp Cats - Deep South

Diese Band war schon vor 3 Jahren bei uns zu Gast und gilt als eine der besten Cajun- und Zydeco-Bands Europas. Die Cajun-Musik ist die jahrhunderte alte, traditionelle Musik der frankophonen, “Cajuns” genannten Einwanderer, die im US-Bundesstaat Lousiana leben. Zydeco entwickelte sich dann Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Vermischung des Cajun mit afroamerikanischen EinflĂŒssen (neben dem Blues und R&B). Die charakteristischen Instrumente sind das Akkordeon und das Waschbrett. Noch heute spielen die Cajuns ihre Musik abends mit Freunden zu Hause auf der Veranda, und am Wochenende trifft sich die Bevölkerung in großen Hallen und Schuppen zum Tanz (au bal). Das Motto der Cajuns ist “laissez les bons temps rouler” (sinngemĂ€ĂŸ: “Genießt das Leben”) und entsprechend handeln die Texte vom Alltag und seiner harten Arbeit, von traurigen Begebenheiten und lustigen Ereignissen, von Liebe, gutem Essen und dem Tanz am Samstagabend. Lassen Sie sich von ZYDECO ANNIE alias Anja Baldauf in das “deep south” Louisianas entfĂŒhren und die Weite der Baumwollplantagen, die heißen NĂ€chte in den Bars von New Orleans, die kreolische Lebensfreude und auch mystische Voodoo-KlĂ€nge aus den SĂŒmpfen erahnen. Die ebenso geniale wie unermĂŒdliche Musikerin stammt aus einer Akkordeonfamilie, seit frĂŒhester Kindheit ist das Akkordeon ihr tĂ€glicher Begleiter. Aufgewachsen mit bayerischer Hausmusik, ihre Jugend mit orchestralen AkkordeonklĂ€ngen verbracht und Klassik studiert, hat sie sich auf einer ihrer Tourneen in die Cajun- und Zydecomusik verliebt. Ihr Spiel ist so facettenreich wie das Lebens selbst, man spĂŒrt die sprĂŒhende Lebensfreude, unendliche Sehnsucht, die Ernsthaftigkeit des Musizierens und ganz bestimmt – die große Liebe zu ihrem Instrument.

Samstag, den 06. April 2019, 20.00 Uhr:

 RENÈ SYDOW - „Die BĂŒrde des weisen Mannes“

Nach seinem ersten, mit 11 Kabarettpreisen ausgezeichneten Programm GEDANKEN! LOS!, wurde RenĂ© Sydow von der Presse als der „am lautesten geflĂŒsterte Geheimtipp“ des politischen Kabaretts bezeichnet.
Mit seinem zweiten Solo löste er dieses Versprechen ein und prĂ€sentierte uns ein Programm ĂŒber den Irrsinn in der Politik. Er nahm sich Minister, Medienmacher und andere Mitglieder des organisierten (V)Erbrechens vor.

In seinem nunmehr dritten Soloprogramm geht der TrĂ€ger des Deutschen Kabarettpreises etwas weniger laut, aber umso intensiver der Frage nach, was uns zum Menschen macht: Bildung? Wahlrecht? Oder doch nur freies WLAN?Warum wird die Welt nicht klĂŒger, wenn der Zugang zu Wissen noch nie so leicht war? Warum verarmen Menschen, bei all dem Reichtum der Welt? Woher kommen Hass, Fanatismus und Turbo-Abi? Wer ist Schuld an diesem Elend? Und wer trĂ€gt eigentlich die BĂŒrde des weisen Mannes? In seinem dritten Soloprogramm geht RenĂ© Sydow, TrĂ€ger des Deutschen Kabarettpreises, etwas weniger laut, aber umso intensiver der Frage nach, was uns zum Menschen macht: Bildung? Wahlrecht? Oder doch nur freies WLAN? Zum Schreien traurig und schockierend lustig. Dunkel und hoffnungsvoll. Politisches Kabarett auf der Höhe der Zeit.


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